Die Werke
Tommy und Werner Krappweis

Hier sind einige Rezensionen, die uns mittlerweile erreicht haben. Wir freuen uns und bedanken uns bei den Verfassern. Danke fürs Lesen, Tippen, Reden, Drehen, Schneiden, Hochladen etc.

Rezension von W. Fröhning – zum Werk: Taschenbuch „Das Vorzelt zur Hölle“

Als Erstes möchte ich Ihnen mein Fazit vorstellen. Lesen!
Doch machen Sie bitte nicht den selben Fehler wie ich. Wenn sie das Buch beginnen, sollten Sie viel Zeit haben. Und nicht wie ich mit dem „Vorzelt zur Hölle“ als Bettlektüre beginnen. Denn zum Einen könnte Ihnen das eine schlafarme Nacht bescheren. Zum Anderen könnten Sie an dem Kissen, in das Sie hineninlachen, ersticken. Oder Ihre Frau wecken. Es kommt darauf an, was für Sie gefährlicher ist. Nach gut der Hälfte des Buches wurde ich vom Schlaf übermannt, aber der Drang, am nächsten Morgen direkt weiterzulesen war schon beim Einschlafen präsent.
Der Autor schafft es mit einer sehr bildlichen Sprache die Siebziger Jahre wieder aufleben zu lassen. Ich wurde von meinen Eltern zwar nie zum Camping genötigt, bin dafür aber auch nach den Schilderungen von Tommy Krappweis extrem dankbar.
Man könnte meinen, dass der Autor bei seinen Schilderungen stark übertreibt, doch die Geschichten seines Vaters sind ähnlich extrem, jedoch bei gleichem Horrorgehalt stark euphorisiert. Es ist anscheindend doch schön, wenn Frau und Kind und auch man selbst mehrfach knapp dem sicheren Tod entgeht…

Dass diese Geschichten so lebhaft geschrieben sind, resultiert auch aus der Entstehungsgeschichte, wenn der Autor und seine mittlerweile geschiedenen Eltern gemeinsam in Erinnerungen, Urlaubsfotos und Super8-Filmen schwelgen.
Dank der akribischen Dokumentation entstand parallel auch eine Fernsehserie zum Buch, die ab April auf dem Alpen-TV-Sender „ServusTV“ ausgestrahlt wird. Auch die Serie zum Buch ist uneingeschrenkt zu empfehlen, da ich während einer Lesung von Tommy Krappweis bereits an dem Testscreening der ersten Folge teilnehmen durfte.

Nochmals als Fazit: Unbedingt lesen. Ob als Campingfreund oder Campinghasser. Eigentlich für alle, die mal mit der Familie in den Urlaub gefahren sind. Und das sind wir ja fast alle.

Video-Rezension von Daniel Papiertourist – zum Werk: Taschenbuch „Das Vorzelt zur Hölle“